Systemische
Familienaufstellungen

Systemische Ordnung in das Familiensystem bringen

Eine Systemische Familienaufstellung kann die unbewussten Ursachen für Schwierigkeiten, gesundheitliche Probleme oder leidvolle Erfahrungen in deinem Leben aufzeigen.

Durch das Aufstellen von Stellvertretern aus deinem Familiensystem zeigen sich häufig Dynamiken, wo aus Liebe etwas aus der Herkunftsfamilie mitgetragen wird. Solche belastende Dynamiken können sein: früher Tod der Eltern, verstorbene Geschwister im Kindesalter, Totgeborene, Kind wuchs bei Großeltern/Tante etc. auf, frühe Trennung der Eltern, Halbgeschwister, frühere Partner und Partner der Eltern deren Trennung im Unfrieden war, Unfall, Gefangenschaft, Flucht im Krieg, Familiengeheimnisse, Abtreibungen etc. Teilweise reichen die Verstrickungen bis in Urgenerationen zurück. Meistens sind uns diese Dynamiken nicht bewusst. Doch sie belasten unser jetziges Leben und wir können nicht frei unser Leben genießen. Es wird die sogenannte systemische Ordnung in das Familiensystem gebracht. So kannst du mehr Friede, Leichtigkeit und Freude in dein Leben und in deine Beziehungen bringen. Ob in der Beziehung zu deinen Eltern, Geschwister, Partner, frühere Partner, Kinder oder Schwiegereltern. Es können auch berufliche Themen aufgestellt werden. Du kannst somit auch mehr Klarheit und Erfolg auf deinen beruflichen Wegen finden.

Wir integrieren die Methode der Quantenheilung und des Hoʻoponopono, um zur Lösung von Blockaden direkt bei der Aufstellung beizutragen.

Wie zeigt sich die Wirkung von Familienaufstellungen? 

Oft wirken sie unmittelbar erleichternd und klärend, wenn in der Aufstellung z. B. etwas ausgesprochen und nachgeholt wurde, wenn ein verdrängter Schmerz, oder verdrängte Schuldgefühle sich lösen. Man sieht das in Aufstellungen an einem tiefen Durchatmen bei gewissen Sätzen, wenn Gesichter sich aufhellen oder auch wenn Gefühle ins Fliessen kommen und Verbindung entsteht.

Ebenso wirken Aufstellungen aber im Unbewussten lösend weiter. Beispielsweise wenn wir in einer Aufstellung die tiefe Einsicht haben und fühlen, dass der unerreichbare Vater oder die kühle Mutter nichts mit uns persönlich als Kind und Wesen zu tun hatten. Das erleichtert unbewusste Anteile in uns, die meinten, sie seien eben nicht liebenswert oder irgend etwas sei falsch an ihnen, dass die Eltern so waren wie sie von uns erlebt wurden. Das wirkt tief weiter – oft über Jahre.

Aufstellungen sollen entweder klären und erleichtern oder auch einfach nur wieder etwas in Bewegung bringen in einem System. In Paarbeziehungen etwa. Da kann dann aus der Bewegung, die durch die Aufstellung ins System gekommen ist, etwas Neues entstehen. Mehr Verbundenheit, Zugehörigkeit oder Lebendigkeit im System. Manchmal sind Beziehungen aber erfüllt oder nicht zu halten – auch für den Trennungsschritt können Aufstellungen helfen.

Wirken Familienaufstellungen auch auf die Personen, die nur über Stellvertreter aufgestellt waren? 

Ja und im unterschiedlichen Maß. Systemische Aufstellungen wirken immer auf alle in einem System, da wir alle miteinander verbunden sind und die Arbeit ansonsten ja gar nicht funktionieren könnte. Die Stellvertreter sind mit dem System während der Aufstellung sichtbar verbunden und ihre lösenden Schritte während der Aufstellung wirken auch in das System hinein.

In erster Linie arbeiten wir jedoch immer für denjenigen, der hier ist und das Anliegen hat. Es ist nicht unsere Aufgabe, für den Partner oder gar für einen Elternteil etwas zu lösen – das liegt in deren Kreis und da dürfen wir uns auch nicht einmischen. Auf Kinder wirken Aufstellungen der Eltern nahezu eins zu eins, solange sie klein sind. Löst ein Elternteil etwas für sich, entspannt und klärt sich das auch erlebbar in den Kindern, die darin aus Liebe verwickelt waren. Das gilt ebenso für körperliche Symptome.

Wie betrachten man körperliche Symptome? 

Körperliche wie auch psychische Symptome sind im systemischen Sinne oft ein Ausgleich für etwas – für unbewusste Schuldgefühle, die auf diese Art gesühnt werden. Oder ein Ausgleich für etwas, was ein anderer im System zu tragen hätte – das Weggeben eines Kindes, ein verschuldeter Unfall, Kriegsverbrechen oder ähnliches. Es kann ein Glücksverzicht aus Loyalität zu jemandem sein, der nicht oder nur kurz leben konnte oder durfte – ein verstorbenes oder abgetriebenes Kind oder Geschwister beispielsweise. Oft sind Symptome jedoch auch der Preis, den jemand dafür bezahlt, dass er einen Elternteil verweigert, abwertet oder ausgrenzt aus seinem Herzen. Manchmal steht ein Symptom für ein Familienmitglied, dass nicht geachtet wird oder als zugehörig gefühlt wird. Wir sehen das in Symptom-Aufstellungen.

Aus weiterer Sicht sind Symptome auch die Folgen unserer Gedanken, Worte und Emotionen. Wenn wir jemandem böse sind, oft negativ über andere sprechen oder jemandem gar böses wünschen, bewirkt das Störungen in unserem Körpersystem und führt zu Symptomen. Konflikte in unserem nahen Umfeld spielen immer eine gewichtige Rolle, weil wir hier die stärksten Emotionen produzieren. Auch Kinder reagieren auf Gedanken und Konflikte im System. Werden Konflikte gelöst oder wirkt einer im System segensreich durch geistige Übungen oder richtige meditative Praxis, verschwinden die Symptome oft und die Konflikte werden auch weniger. Hierfür kann ich wärmstens auch unser Seminar „Vom Mangel in die Fülle – sichere Wege zu Glück und Erfolg“ empfehlen. Es weiht ein in die geistigen Prinzipien dieser Welt und gibt einfache, praktische Mittel zur Hand, dass jeder Teilnehmer wirklich und aktiv etwas tun kann um seinem Leben eine positive Wende zu geben. Das Seminar „Der Quantensprung“ ist dann noch eine Stufe höher, da geht es konkret um Wandlung und Transformation aus der Kraft des Bewusstseins.

 

Kann man zu jedem Anliegen und Problem eine Aufstellung machen? 

Im Grunde ja. Manchmal braucht es im Gespräch zur Aufstellung dann eine Momentwahrnehmung von mir, was mit dem Anliegen wesentlich im Zusammenhang steht und aufgestellt werden kann. Wichtig ist jedoch auch zu verstehen, dass Aufstellungen nur EINE Ebene des menschlichen Daseins berühren und klären. In der Schule lernen wir nichts über Kommunikation, geistige Prinzipien oder speziell die Kraft unseres Geistes. Andererseits sehe ich die systemische Ebene als so kraftvoll, dass wir „nur“ mit verbesserter Kommunikation oder geistigen Übungen und Praxis über gewisse Hürden schwer kommen, wenn ein systemischer Hintergrund nicht erkannt und gelöst wurde. Dann wird es auf anderen Wegen zumindest sehr sehr mühselig, weil die Bindungsliebe in Familien so stark wirkt.

 

Wie oft und in welchem Zeitraum kann man Aufstellungen machen? 

Man kann in intensiven Entwicklungsjahren gut 2-3 Aufstellungen pro Jahr machen. Und dann wieder, sobald der innere Impuls oder das Gefühl dafür da ist. Eben dann, wenn ein klares Anliegen vorliegt, das einen wirklich wesentlich beschäftigt. Sei es dann für Familie, Beziehung oder Gesundheit. Wir haben auch Berufsaufstellungen zu den Themen Entscheidungen, Beruf, Erfolg und Geldthemen. Wertvoll ist auch, öfter ohne eigene Aufstellung teil zu nehmen. Das klärt viel und hilft im Alltag, Situationen und Menschen ganz wahrzunehmen und die innere Weisheit immer besser fühlen zu können. Vorsichtig werde ich, wenn jemand am liebsten jeden Monat selbst aufstellen würde. Ein Anliegen für eine Aufstellung sollte wesentlich sein und Gewicht haben. Das ist meistens, wenn es um Beziehungen geht, Konflikte, um Familie und Kinder, Symptome emotionaler oder körperlicher Art oder um gewichtige Entscheidungen.

 

Gibt es sonst noch wichtige Tipps nach Familienaufstellungen?

Als besonders wichtig sehe ich, die Aufstellungen nicht zu zerreden mit anderen. Die Energie der Aufstellungen wirkt am besten, wenn wir darüber schweigen und sie einfach wirken lassen wie einen Traum. Wenn dann sollten wir nur mit jemandem darüber reden, der wertschätzend ist. Das Wesentliche und Lösende erzählen. Nicht zurückgehen in Probleme, Lasten oder gar Urteile. Die Seele arbeiten lassen und ihr Zeit geben. Wenn dann Impulse aus unserer Mitte stärker werden oder kommen: handeln. Das kann etwas Kleines sein wie der Beginn eines Tanzkurses oder etwas Größeres, wie ein Umzug, eine Trennung, Haus bauen, ein Kind zu bekommen oder Heirat. Leben heißt auch: den nächsten fälligen Schritt fühlen und ihn tun.

Ebenso lege ich nahe, bei Unsicherheiten oder Schwierigkeiten nach einer Aufstellung unser Angebot für Einzelberatungen zu nutzen. Manchmal klingt etwas nach, was noch besprochen oder anderweitig behandelt sein will. Melde dich, wenn du an etwas weiterarbeiten möchtest. Das Leben bietet viele Kulissen – und auch viele Mittel, die uns weiterhelfen können. Es braucht jedoch die Bereitschaft, für seine Entwicklung und Lebensqualität Zeit und auch etwas Geld zu investieren. Frage dich, was dir wirklich wichtig ist im Leben. Du wählst und entscheidest täglich. Deine Lebensfreude und -qualität kannst du nur dauerhaft in dir verbessern.

 

1-tägiges Seminar mit persönlicher Aufstellung: € 200

Aufstellende Personen dürfen 2 -3 Begleitpersonen als Stellvertreter kostenfrei mitbringen.
Die Teilnahme als Stellvertreter erfolgt auf Spendenbasis. Da es häufig schwer einzuschätzen ist, wieviel ein angemessener Betrag ist, möchten wir als Richtwert 15 € angeben. Aber natürlich liegt es im Ermessen jedes Einzelnen. 😉

➥ Zu den Seminarterminen

„Liebe Andrea, im Laufe der Jahre haben wir nun schon einige Seminare bei Dir besuchen dürfen und uns immer sehr wohl und mit unseren Lebensthemen gut aufgehoben gefühlt. Das Familienstellen war ein ganz besonderes Seminar für uns. Du hast uns mit Achtsamkeit und Feingefühl durch die Aufstellung begleitet und wir haben viel Klarheit und Frieden für unsere damaligen familiäre Situation erfahren dürfen. Danke für die vielen wertvollen Inspirationen, die wir mit in unseren Alltag nehmen durften!“
Liebe Grüße, Sandra & Alex

Seit ich das Seminar besucht habe, hat sich die Verbinung zu meinem Partner und meinen Kindern sehr zum Guten verändert. Ich habe erkannt, was ich für meine Mutter aus Liebe getragen habe und konnte dies lösen. Ich bin so erleichtert. Es ist ein grosses Geschenk. Danke.

Franziska P.